Der Weihnachtsstern
"Greifen Sie nach den Sternen, direkt wo sie gewachsen sind!"

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Wir produzieren auf über 600 Quadratmetern 13 verschiedene Sorten Weihnachtssterne in vielen Formen. So finden Sie bei uns
Ministerne (12cm hoch), Tischsterne (bis 22cm hoch), Sterne mit einer
Höhe von 30-50cm, Büsche, Pyramiden sowie Großpflanzen (100cm
Durchmesser). Wie kommt der Weihnachtsstern zu seinem Namen? Beheimatet ist er in der mexikanischen Hochebene, da der Weihnachtsstern eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C benötigt. Botanisch heißt der Weihnachtsstern Euphorbia pulcherrima und gehört in die Familie der Euphorbiaceae, zu deutsch Wolfsmilchgewächse. Diese Familie wurde nach dem Arzt des König Jaba von Mauretanien, Euphorbus, 54 v. Christus, benannt. Euphorbus soll als erster den Saft der Wolfsmilchgewächse als Heilmittel verwandt haben. Doch warum blüht der Weihnachtsstern nun erst zu Weihnachten/Advent? Der Weihnachtsstern wächst vegetativ, also nur neuer Pflanzenaufbau wie Triebe, Blätter, wenn eine Tageslänge von 11 Stunden (d.h. z.B. von 7 bis 18 Uhr Helligkeit über 2.000 lux) überschritten wird. Generative Organe, also Blüten mit Stempel und Narbe, werden jedoch erst gebildet, wenn die Tageslänge unter 11 Stunden sinkt. Die Pflanze weiß nun, es wird Winter und es müssen noch "Nachkömmlinge" gebildet werden, um zu überleben. Also stellt er das vegetative Wachstum ein und beginnt Blüten zu bilden (Fachbegriff Induktion). Diese Umstellung ist bei uns Naturgemäß um den 05. Oktober. Von diesem Tag beginnt die Induktion. Der Weihnachtsstern braucht von diesem Tag an ca. 8 Wochen bis zur ausgebildeten, knospigen Blüte.
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Wie Sie es von uns kennen, bieten wir Ihnen schon die ersten Weihnachtssterne zu unserem Heidefest mit Herbstmarkt an. Um dies zu erreichen, werden die Pflanzen einem künstlichen kürzeren Tag unterworfen. Dies geschieht durch ein Verdunkeln der Pflanzen. Hier wird eine lichtundurchlässige Folie über die Pflanzen gezogen, jeden Tag von 16.30 bis morgens 7.30 Uhr, Wochentags, Sonntags, Feiertags. Da die Sterne zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nichts mit Weihnachten zu tun haben heißen sie zu dieser Zeit Mexikanische Liebessterne.
Dank moderner, spezieller Blütenfarben und moderner Ausbringtechniken gibt es auch blaue, orange, gelbe und glitzernde Weihnachtssterne. Zur Pflege: Grundsätzlich mögen Weihnachtssterne einen hellen Standort im warmen Zimmer. Dabei sollte Zugluft vermieden werden (besonders von Heizkörpern, da diese zu heiß und zu trocken ist). Zu gießen sind sie erst, wenn wirklich Wasser benötigt wird. In unseren Gewächshäusern geschieht dies durch Kontrolle der Wurzelballenfeuchtigkeit durch Austopfen. Es ist bis Anfang März keine Düngung erforderlich. Ab März ist ein "Übersommern" bis zum nächsten Winter auf jedem Fensterbrett möglich, im Sommer auch draußen. Wichtig bei dem Versuch ist allerdings, dass wenn eine Blüte gewünscht ist (zu Advent oder Weihnachten), die Pflanze in einen Raum mit einer Temperatur von 18-22°C zu bringen ist, indem in dem oben angegebenen Zeitraum kein Licht eingeschaltet wird oder von außen (Straßenlaterne) einfallen kann. Überzeugen Sie sich von unserer Qualität. Denn Qualität ist die beste Empfehlung!
Viel Spaß wünscht Ihnen Christian Ziencz .
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